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Die Geschichte hinter werkstueck

Aus Frust über die Arbeit, die nach dem Produkt beginnt.

Warum ich eine private Produktzentrale für kleine herstellende Shops entwickelt habe.

werkstueck ist aus Frust entstanden.

Nicht aus Frust über meine Produkte oder über die Arbeit in der Werkstatt. Ganz im Gegenteil: Genau diese Arbeit war und ist der Teil, den ich eigentlich machen möchte. Neue Produkte entwickeln, Materialien auswählen, Entwürfe verbessern und aus einer Idee etwas Echtes entstehen lassen.

Doch sobald ein Produkt fertig war, begann eine zweite Arbeit.

Ich musste Bilder auswählen, einen passenden Etsy-Titel formulieren, die Produktbeschreibung schreiben, Suchbegriffe finden, Personalisierungen erklären und alle wichtigen Angaben noch einmal kontrollieren. Anschließend brauchte ich ähnliche Inhalte für Shopify und Social Media. Für Produktbilder mussten neue Szenen geplant und passende Prompts geschrieben werden.

Ein einziges Produkt bedeutete dadurch viele Stunden zusätzlicher Arbeit.

Diese Zeit fehlte mir dort, wo sie eigentlich gebraucht wurde: bei meinen Produkten, in der Werkstatt und bei meinen Kunden.

Besonders frustrierend war, dass sich vieles ständig wiederholte. Material, Maße, Herstellung und Personalisierung waren längst bekannt. Trotzdem musste ich dieselben Informationen für jede Plattform neu zusammensuchen, neu formulieren und erneut prüfen. Texte wurden kopiert, verändert und in unterschiedlichen Fassungen gespeichert. Irgendwann war nicht mehr eindeutig, welche Version aktuell war.

Natürlich konnte ich ChatGPT um Hilfe bitten. Das funktionierte teilweise erstaunlich gut – vor allem dann, wenn der Chat bereits meinen Shop, meine Produkte und meine bevorzugte Sprache kannte. Trotzdem musste ich bei jedem neuen Produkt wieder Bilder hochladen, Informationen zusammentragen und erklären, wie meine Texte klingen sollen.

Damit entstand die eigentliche Idee hinter werkstueck:

  • Was wäre, wenn ein System die bestätigten Produktinformationen, die Bilder und die Sprache eines Shops bereits kennen würde?
  • Was wäre, wenn ich ein Produkt nur einmal sauber erfassen müsste und daraus kontrolliert die benötigten Inhalte entstehen könnten?
  • Und was wäre, wenn die KI dabei nicht einfach irgendetwas veröffentlicht, sondern mir einen Entwurf vorlegt, den ich lesen, bearbeiten und ausdrücklich freigeben kann?

Aus diesen Fragen wurde werkstueck.

Eine private Produktzentrale für kleine herstellende Shops. Ein Ort, an dem Produktdaten, Bilder, Personalisierungen und Texte zusammenbleiben. Die KI hilft bei der wiederkehrenden Contentarbeit. Die Entscheidung darüber, was wirklich zum Shop passt, bleibt beim Menschen.

werkstueck soll nicht die Arbeit übernehmen, die einen Shop besonders macht. Es soll die Arbeit reduzieren, die davon abhält.

Alexander Volke Gründer von werkstueck · AX Holz